Generell
gilt: Alles, was besser ist als erwartet, macht uns glücklich. Dazu gehört mit
Sicherheit auch das Knacken eines satten Lotto-Jackpots. Aber leider hält das
Glücksgefühl nicht lange vor.
Bereits in den 1970er Jahren haben Studien
gezeigt, dass Lotteriegewinner sich nicht glücklicher oder unglücklicher fühlen
als andere Menschen. Ähnlich sieht es auch mit der Beziehung zwischen Einkommen
und Glücksempfinden aus. Sobald wir uns die lebensnotwendigen Dinge leisten
können, führt ein höheres Einkommen nicht zu einem signifikant glücklicheren
Leben.
Was
wir allerdings mit unserem Geld machen, hat einen messbaren Einfluss auf unser
Glücksempfinden. Kurz gesagt macht uns das „Kaufen“ von Erlebnissen glücklicher
als das Kaufen von Sachen. Meist hält die Freude über das neue Kleidungsstück
oder das neuste elektronische „Spielzeug“ nur kurz vor. Dagegen können wir von
tollen Erlebnissen z.B. im Urlaub, einer Varieté-Vorstellung oder bei einem
guten Essen lange zehren. Und das Schönste daran: Während „alte“ Produkte immer
unattraktiver werden, erscheinen uns diese Erlebnisse in der Erinnerung immer
schöner, je länger sie zurück liegen.
Richtige
Glücks-Egoisten gehen noch ein Schritt weiter: Sie geben Geld für andere aus!
Egal ob eine Spende, eine Einladung zum Essen, der Euro für den Straßenmusiker
oder ein großzügiges Trinkgeld; Menschen, die einen Teil Ihres Geldes für
andere ausgeben, fühlen sich deutlich glücklicher. Dabei kommt es weniger auf
die Höhe der Beträge an, sondern viel mehr auf die Häufigkeit.
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