Donnerstag, 19. Januar 2012

Schönheits-OP´s - macht Botox glücklich


Wir lachen, wenn wir glücklich sind – aber funktioniert das auch umgekehrt? Das können Sie ganz einfach herausfinden: Stellen Sie sich einfach vor einen Spiegel und lachen sich an – so richtig! Dabei ist es ganz egal, wie Sie sich gerade fühlen. Meisten stellt sich nach max. 2 Minuten ein gutes Gefühl ein.

Unsere Körpersprache ist keine Einbahnstraße. Wir drücken darüber nicht nur aus, was unser Körper fühlt. Wir können durch unseren körperlichen Ausdruck auch beeinflussen, wie wir uns fühlen. Es handelt sich dabei also eher um eine Feedbackschleife zwischen unserem Gehirn und unserem Körper. Eine Konsequenz daraus ist: Nur wenn wir auch ein richtig elendes Gesicht machen, fühlen wir uns so richtig mies!

Und hier kommt Botox ins Spiel: Die University of Cardiff in Wales hat herausgefunden,  dass Frauen nach Botox-Injektionen einfach nicht mehr so ein trauriges Gesicht machen können und sich deshalb auch seltener niedergeschlagen oder depressiv fühlen. Wenn wir Traurigkeit oder Wut nach Botox-Behandlungen in unserem Gesicht nicht mehr so stark ausdrücken können, reagieren auch die entsprechenden Hirnareale nicht mehr so traurig/wütend wie bei Probanden ohne Botox-Einfluss, wie die technische Universität München herausgefunden hat. 

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