Wir
lachen, wenn wir glücklich sind – aber funktioniert das auch umgekehrt? Das können
Sie ganz einfach herausfinden: Stellen Sie sich einfach vor einen Spiegel und
lachen sich an – so richtig! Dabei ist es ganz egal, wie Sie sich gerade
fühlen. Meisten stellt sich nach max. 2 Minuten ein gutes Gefühl ein.
Unsere
Körpersprache ist keine Einbahnstraße. Wir drücken darüber nicht nur aus, was
unser Körper fühlt. Wir können durch unseren körperlichen Ausdruck auch
beeinflussen, wie wir uns fühlen. Es handelt sich dabei also eher um eine
Feedbackschleife zwischen unserem Gehirn und unserem Körper. Eine Konsequenz
daraus ist: Nur wenn wir auch ein richtig elendes Gesicht machen, fühlen wir
uns so richtig mies!
Und
hier kommt Botox ins Spiel: Die University of Cardiff in Wales hat
herausgefunden, dass Frauen nach
Botox-Injektionen einfach nicht mehr so ein trauriges Gesicht machen können und
sich deshalb auch seltener niedergeschlagen oder depressiv fühlen. Wenn wir
Traurigkeit oder Wut nach Botox-Behandlungen in unserem Gesicht nicht mehr so
stark ausdrücken können, reagieren auch die entsprechenden Hirnareale nicht
mehr so traurig/wütend wie bei Probanden ohne Botox-Einfluss, wie die
technische Universität München herausgefunden hat.
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